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© Felix Ermacora, Dresden 2019
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  Garten der Klänge

Das Hörstück „Garten der Klänge“ ist eine akustische Wanderung durch antike chinesische Gartenanlagen. Wie ein Rollbild ohne wirkliches Zentrum, bestehen diese Gärten oft aus einer verwirrenden Vielzahl unterschiedlicher Höfe, Hallen, Terrassen und Galerien. Jeder einzelne Ort hat seine spezifische Funktion. Wie die chinesische Gartenkunst arbeitet auch dieses Hörstück mit einer begrenzten Anzahl von Elementen.

Das Oszillieren zwischen den Gegensätzen und die sinnlich wahrnehmbare Verschachtelung dieser Klangschichten werden als eine Kette von akustischen Miniaturen wahrgenommen. Immer wieder verengt sich der „Blick“, um dann im flüchtigen Auftauchen der Dinge neue „Verzauberungen“ zu verheißen.

Komposition und Realisation: Franz-Martin Olbrisch
Produktion: Westdeutscher Rundfunk, Studio Akustische Kunst 2008
Länge: 52'

Franz Martin Olbrisch, geboren 1952 in Mülheim/Ruhr, studierte Komposition in Berlin, wo er seit 1972 lebt. Er schrieb zahlreiche Instrumentalwerke für international renommierte Ensembles und arbeitet darüber hinaus in den Bereichen Klang-Installation, Klang-Environment, Musiktheater und Video.

Deutschlandfunk Hörspiel und Feature   Aus der Sendung Klangkunst   Von Franz-Martin Olbrisch   14.11.2008
 
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